Unzufrieden im Job? Frag Dein inneres Team!

Unzufrieden im Job? Frag Dein inneres Team!

Unzufrieden im Job? Nix wie weg geht nicht weil … Hypothek, Kinder, Haus, Freunde …

Stop! Was sagst Du Deinem Unterbewusstsein, wenn Du Dir jeden Tag sagst: „Scheiß Job, ich muss hier weg, aber ich kann ja nicht weil …“? Genau: Die Botschaft an Dein Unterbewusstsein ist: „Ich habe es verbockt und bin den Umständen hilflos ausgeliefert!“. Und was passiert dann? Du fühlst Dich ohnmächtig, resignierst oder hast Angst, es beim nächsten Mal wieder falsch zu machen. Blockade. Ganz mieses Karma!

Änder doch mal den Blickwinkel. Nimm einmal an, dass es in Deiner Psyche viele verschiedene Persönlichkeitsanteile oder innere Personen gibt, die Dein Verhalten bestimmen (wenn Dich das Thema interessiert, such mal nach „NLP Teilemodell“ oder lies das Buch „Die Intelligenz der Psyche“ von Artho Stefan Wittemann). Stell Dir das wie ein echtes inneres Team vor, bei denen nicht unbedingt alle inneren Personen das Gleiche wollen. Nimm dabei weiterhin an, dass alle Personen aus Deinem inneren Team eine positive Absicht haben und Dir helfen wollen.

Teammitglied 1: Der Sicherheitsorientierte

Ein Mitglied in diesem Team hat Dich dazu bewogen, genau den Job anzunehmen, den Du gerade inne hast (nennen wir ihn mal den Sicherheitsorientierten). Sag diesem Teil in Dir innerlich „Danke, dass Du mir den Job verschafft hast“ und frag ihn „was ist Deine positive Absicht dahinter gewesen?“. Entspannt sich schon was in Dir?

Teammitglied 2: Der Kreative

Ein anderes Mitglied aus Deinem inneren Team ist gerade unzufrieden, vielleicht weil der Job so langweilig ist (nennen wir ihn mal den Kreativen).  Vielleicht würde der am liebsten den Job hinschmeißen und auf Weltreise gehen. Bedank Dich auch bei diesem Teil „Danke, dass Du mich aufmerksam machst, etwas zu verändern“. Frag auch ihn „was ist Deine positive Absicht, den Job hinzuschmeißen und auf Weltreise zu gehen?“. Entspannt es sich noch etwas mehr?

Die Verhandlung: Deine individuelle Lösung

Jetzt kennst Du beide Persönlichkeitsanteile mit ihren positiven Absichten und kannst mit ihnen verhandeln. Vielleicht fällt Dir eine Lösung ein, bei der die positive Absicht von beiden Teammitgliedern erfüllt wird. Hab Vertrauen, dass Dir eine kreative Lösung einfällt, wenn es auch einen Augenblick dauert. Wie auch immer die Lösung aussieht. Vielleicht kannst Du mit Deinem Arbeitgeber vereinbaren, nur noch 9 Monate im Jahr zu arbeiten und reist die anderen 3 Monate. Oder Du machst Dich nebenher selbständig um kreativer zu arbeiten. Verhandle Deine ganz individuelle Lösung.

Solange wie Du nur einem einzigen Persönlichkeitsanteil folgst (entweder nur dem Sicherheitsorientierten oder nur dem Kreativen), wird der jeweils andere Teil irgendwann auf die Barrikade gehen. Die Konsequenz: Du bis unzufrieden im Job.

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