Der Weg zum Erfolg: Scheitern ist erlaubt

Der Weg zum Erfolg: Scheitern ist erlaubt

Wie hängen Erfolg und Scheitern miteinander zusammen?

Immer wieder treffe ich Menschen, die einige Methoden probiert haben, um erfolgreich zu sein und ihr Leben „in den Griff“ zu bekommen. Sei das nach dem Motto „Die 7 Wege zur Effektivität“, „Führen-Leisten-Leben“, „getting things done“ oder „In 7 Jahren zum Millionär“. Die wenigsten Menschen sind jedoch Millionäre geworden oder haben ihr Leben vollständig „im Griff“.  Schlimmer noch, einige verzweifeln und erkranken mit einem Burn Out. Woran liegt das? Aus meiner Sicht hat das drei Ursachen:

  • Wir wissen nicht, von wo wir starten.
  • Wir haben unkonkrete und unrealistische Ziele.
  • Wir blenden die Möglichkeit des Scheiterns aus.

Wir wissen nicht, von wo wir starten

Der Wunsch sich zu verändern  (effektiver, erfolgreicher oder reicher zu sein) entspringt meistens daraus, die momentane Situation als ungenügend wahrzunehmen (nicht effektiv, erfolgreich oder reich genug). Oft ist uns nicht bewusst, was genau wir als ungenügend empfinden. Wir verwechseln unser Bedürfnis mit Strategien der Bedürfniserfüllung und gehen äußeren Versprechen auf dem Leim (Ich erinnere mich noch genau, wie ich aus meinem Bedürfnis nach Freiheit heraus ein Cabrio gekauft habe … aber das ist eine andere Geschichte).
Versuchen wir etwas zu verändern, ohne zu wissen, was genau wir wirklich brauchen, gleicht das der Planung einer Reise ohne zu wissen, von wo wir starten. Das Scheitern ist vorprogrammiert. Nicht umsonst gibt es neben einem Start-Bahnhof auch einen Ziel-Bahnhof.

Wir haben unkonkrete und unrealistische Ziele

In meinem Umfeld nehmen sich viele Menschen berühmte Persönlichkeiten wie Steve Jobs oder Mark Zuckerberg zum Vorbild. Die wenigsten befassen sich jedoch mit ihren Träumen und setzen sich realistische persönliche Ziele. Jeder will der nächste coole Entrepreneur sein und das nächste große Ding landen. Von gut 7 Milliarden Menschen auf der Welt können aber nur Wenige in die Liga von Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Außerdem baut niemand mehr die Kartoffeln für unsere Pommes an, wenn wir alle zum Entrepreneur mutieren. Nichts gegen hoch gesteckte Ziele aber lauter kleine Mark Zuckerbergs und Steve Jobs machen die Welt nicht schön. Glückliche Kartoffelbauern sind mir persönlich lieber als ehrgeizige, unzufriedene Entrepreneure.

Wir blenden die Möglichkeit zu scheitern aus

Keine mir bekannte „Erfolgsmethode“ behandelt die Möglichkeit des Scheiterns. Scheitern wir bei dem Versuch erfolgreicher zu sein, beziehen wir das Scheitern auf uns selbst. Wir denken Gedanken wie: „Die anderen 50.000 Leser des Buchs sind bestimmt schon Millionär geworden, nur ich nicht. Ich bin zu doof dazu“. Selbstzweifel, das Gefühl der Unzulänglichkeit und Krankheit sind die Folge.
Persönlich glaube ich ohnehin, dass es kein Scheitern gibt. Oft „scheitern“ die Menschen, die etwas neues zum ersten Mal ausprobieren. Sie realisieren nicht, dass sie Wegbereiter für die Nachfolgenden sind. Die grafische Benutzeroberfläche wurde auch nicht von Apple erfunden sondern von Xerox. Wenn ich scheitern vermeiden möchte, darf ich kein Risiko eingehen. Stillstand und Unlebendigkeit sind die Folge.

User MyWay-Training setzt genau an diesen drei Punkten an. Zunächst bestimmen wir den Platz, von dem jeder Teilnehmer im Hier und Jetzt startet. Dann erkunden wir die Bedürfnisse, die wir im beruflichen Kontext haben und erträumen einen Aspekt der Zukunft. Die Zweifel und die Möglichkeit des Scheiterns werden dabei zugelassen. Daraus ergeben sich erste kleine Schritte zur Veränderung.

Die meisten Menschen, mit denen ich das so bespreche, geben mir ein Feedback der Art, dass sie froh sind, darüber reden zu können. Dass sie endlich so sein können wie sie sind und dass sie sich angenommen fühlen. Dann freuen wir uns an Veränderung und sie übt keinen zusätzlichen Stress auf uns aus.

Möchtest Du Deine Ziele realistisch und präzise definieren? Dann melde Dich zu unserem myWay-Training an.

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